Verpackung 2025
Ziele in der EU
und Österreich

Das EU Kreislaufwirtschaftspaket legt die Latte für die Wirtschaft hoch: Zurzeit müssen in der EU 22,5 % aller Kunststoffverpackungen recycelt werden. In Österreich sind es bereits 34 %. Das Ziel für 2025 sind ehrgeizige 50 %. Um das zu erreichen, ist es notwendig, Roh- stoffe möglichst effizient und lange im Kreislauf zu halten.

Ohne Kunststoff ist ein Leben, wie wir es heute führen, nicht denkbar. Kunststoff hat sich im letzten halben Jahrhundert in vielen Lebensbereichen als die beste Materialalternative herausgestellt. Trotzdem wird Kunststoff immer wieder kritisiert und in Frage gestellt. In Österreich werden 99 Prozent des Kunststoffes verwertet – andere Länder, auch europäische – haben da noch gewaltigen Aufholbedarf.

Von Anfang an mitdenken

2025 – 50% Kunststoff-Rezyklat: Das gelingt nur, wenn schon am Beginn der Wertschöpfungskette mitgedacht wird, dass die Materialien nach ihrer Nutzung bestmöglich gesammelt, sortiert und verwertet werden können. Um die künftigen Recyclingziele zu erreichen, muss darüber hinaus die Nachfrage nach Sekundärkunststoffen und dazu der Einsatz von hochwertigen Rezyklaten massiv gesteigert werden. Ob Recycling oder Wiederverwendung: Gemeinsam soll am großen Ziel von Ressourcenschonung und Klimaschutz gearbeitet werden. Hier braucht es eine gemeinsame Anstrengung von Herstellern, KonsumentInnen, Gemeinden und allen Akteuren in der Kreislaufwirtschaft.

Die Ziele

Die EU hat ehrgeizige Ziele, aber, wie wir alle wissen, ist es höchste Zeit zu handeln. Verpackungsabfall soll in großem Ausmaß recycelt werde: Bis 2020 60%, bis 2025 65% und bis 2030 75%!

EU-Kreislaufwirtschaft

Wie eine gelungene Kreislaufwirtschaft aussehen soll, hat die europäische Kommission folgendermaßen definiert: Recycling soll zu einem lohnenden Geschäft für alle Beteiligten gemacht werden. So will man die Kunststoffabfälle eindämmen und die Vermüllung der Meere aufhalten. Man soll Investitionen tätigen und technische Innovationen mobilisieren und dadurch einen Wandel in der ganzen Welt bewirken.

Das Circular Economy Package

Die Abfall-Hierarchie soll wie folgt funktionieren: Vermeiden, wiederverwenden, recyceln, andere Rückgewinnung und Entsorgung.

Vermeidung: Schon in der Produktion soll weniger Material verwendet werden, Die Produkte sollen länger und wiederverwendet werden. Weniger „gefährliche“ Materialien sollen zum Einsatz kommen.

Wiederverwendung: Prüfen, reinigen, reparieren von ganzen Artikeln oder Teilen davon für die Wederverwendung sollen ebenfalls zur Eindämmung von Müll beitragen.

Recycling: Abfall wird in eine neue Substanz oder eine neues Produkt übergeführt oder kompostiert, falls dies möglich ist.

Andere Rückgewinnung: Ob anaerobe Gärung, Verbrennung zur Energiegewinnung oder Pyrolyse zur Erzeugung von Brennstoffen, auch hier sind viele Möglichkeiten offen.

Entsorgung: Ein möglichst geringer Teil soll zur Deponierung oder Verbrennung ohne Energierückgewinnung kommen.

EU-Aktionspläne

Die Europäische Kommission hat Aktionspläne für die Bereiche Produktion, Konsum Abfallmanagement und Sekundärrohstoffe ausgearbeitet.

Aktionsplan Produktion

Dieser Aktionsplan beginnt bereits beim Produktdesign und setzt sich über den Herstellungsprozess fort. Er berücksichtigt die Haltbarkeit, Reparaturfähigkeit, das Recycling bzw. die Wiederverwendung und nicht zuletzt die End-of-life-Kosten.

Aktionsplan Konsum

Hier werden Produktinformation, Energieeffizienz, Produktbestandteile, Reparatur- und Recyclingmöglichkeiten und der sogenannte Öko-Fußabdruck unter die Lupe genommen.

Aktionsplan Abfallmanagement

Höhere Recycling-Ziele werden gesteckt. Es gibt eine strengere Differenzierung bei Verpackungsmaterialien. Es wird eine Reduktion bei der Deponierung angestrebt und eine Vereinfachung bei der Berechnung der Abfallmengen. Außerdem soll ein Frühwarnsystem installiert werden.

Aktionsplan Sekundärrohstoffe

Einheitliche Qualitätsstandards werden festgelegt. Es sollen Düngemittel und Kunststoffe hergestellt werden. Das Abwasser soll besser als bisher genutzt werden.
Alle diese Aktionspläne sollen helfen, die Ziele der Kreislaufwirtschaft in Europa in naher Zukunft zu erreichen. Dazu bedarf es natürlich auch bindender gesetzlicher Vorlagen.

Verpackungsverordnung 2014/16

Ziel der Verpackungsverordnung 2014(VVO) ist die Wiederverwendung von Verpackungen und Vermeidung von Verpackungsabfällen. Außerdem – sofern nicht vermeidbar – die Vorbereitung zur Wiederverwendung, das Recycling und andere Formen der Verwertung solcher Abfälle, um die Abfallmasse zu verringern. Darüber hinaus die Beschränkung der Verwendung von gefährlichen Stoffen in Verpackungen, um einen Beitrag zum Schutz der Gesundheit der
Menschen, zur Abwehr von Gefahren für die Natur und zur umweltgerechten Verwertung und Beseitigung von Verpackungsabfällen zu leisten.

VVO – Verpflichtete

Sogenannte „Primärverpflichtete“ sind alle Unternehmen, die Verpackungen in Österreich erwerbsmäßig in Verkehr setzen, also Hersteller und Importeure von Verpackungen, Abfüller, Importeure. Darüber hinaus sind Letztverbraucher sowie Sammel- und Verwertungssysteme verpflichtet im Sinn der Verordnung. Ausgenommen sind bloße Transporteure, Handelsagenten und Verpackungen, die für den Export bestimmt sind.

VVO – was ist neu?

  • VonDer Import von Serviceverpackungen bzw. verpackten Waren gilt bereits als Inverkehrsetzen.
  • Es besteht eine Verpflichtung zur Inanspruchnahme eines Sammelsystems bei Haushaltsverpackungen.
  • Es gibt einen Wettbewerb zwischen mehreren Sammel- und Verwertungssystemen im Haushaltsbereich.
  • Es wird strikt zwischen Haushaltsverpackungen und gewerblichen
    Verpackungen unterschieden und damit entsteht ein erhöhter Aufwand auf Grund der Verpackungsabgrenzungsverordnung (Novelle 2016).
  • Ein erheblicher Mehraufwand ist bei Verpackungen, die über den Fernabsatz (Inland und Ausland) in Verkehr gesetzt werden, zu verzeichnen.
  • Die Meldefristen haben sich verkürzt.

Die Verpackungsabgrenzungsverordnung

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus hat durch Verordnung jenen Anteil an Verpackungen festgelegt, der zwar grundsätzlich der Definition der Haushaltsverpackung entspricht, aber in anderen Anfallstellen, als in den mit Haushalten vergleichbaren Anfallstellen anfällt. Vice versa wurde auch der Anteil an Verpackungen, die an sich als gewerbliche Verpackungen gelten, jedoch in Haushalten anfallen, festgelegt.

Der Weg und das Ziel

Alle diese Neuerungen und Verordnungen sind nicht leicht zu überblicken. WOLF PLASTICS hat daher als Service für seine Kunden und Partner ein paar nützliche Links gesammelt, um weiterführende Informationen zu erhalten.

https://www.wko.at/service/umwelt-energie/broschuere-verpackungsverordnung.pdf

https://www.wko.at/service/w/umwelt-energie/2016UpdateVerpackungsVO.pdf

Krise als Innovationsmotor

Krise als Innovationsmotor

Corona überall. Natürlich haben auch wir Fragen, die damit in Zusammenhang stehen, an Roland Baumann, COO bei Wolf Plastics Österreich.

Gemeinsam schaffen wir das

Gemeinsam schaffen wir das

Die letzten Monate haben gezeigt, dass die stärkste Kraft, die jede Krise meistern kann, der unbedingte Zusammenhalt ist.

Eimer „Rundeck“

Eimer „Rundeck“

WOLF PLASTICS glaubt an Partnerschaft – besonders im Bereich der Forschung, Entwicklung und Innovation, denn gemeinsam geht alles besser.

Blauer Engel

Blauer Engel

Wir von WOLF PLASTICS sind stolz darauf, dass eine Vielzahl unserer Kunststoffgebinde diese wichtige Auszeichnung erhalten hat.

Wir haben die richtige Verpackung

Wir haben die richtige Verpackung

Beste Qualität, stetige Weiterentwicklung, soziale und ökologische Verantwortung: Davon handelt dieser Katalog und von den Zielen, die wir uns stecken und teilweise schon erreicht haben. Werfen Sie mit uns einen Blick auf die Welt von WOLF PLASTICS.

Die Welt im Blick

Die Welt im Blick

Die Welt ist ständig in Bewegung. In diesem Sinn entwickeln auch wir von WOLF PLASTICS uns und unsere Produkte immer weiter. Wir finden, es ist wichtig, dass Sie erfahren, was unsere Überzeugungen, Hoffnungen und Ziele sind.

Grauer Eimer – Weiße Weste

Grauer Eimer – Weiße Weste

Dass die Wiedergeburt des Kunststoffs die Zukunft ist und graue Eimer eine weiße Weste bescheren, dafür begeistert man sich bei WOLF PLASTICS schon seit langem.

Einfach sehr gut organisiert

Einfach sehr gut organisiert

Wie eine neue Organisationsstruktur den Handlungsspielraum vergrößert, Prozesse vereinfacht und Entscheidungswege verkürzt, und was der Kunde davon hat, kann man jetzt am Beispiel von WOLF PLASTICS sehen.

Was mich packt

Was mich packt

An der Schnittstelle zwischen Wünschen und Wunscherfüllung kreativ zu sein und messbare Effekte zu erzielen, das findet Monika Thonauer-Stergar, Group Marketing bei WOLF PLASTICS, wirklich „packend“.

Vorteile schmackhaft machen

Vorteile schmackhaft machen

Dass der Anteil von Kunststoffverpackungen bei Lebensmitteln allgemein weiter ansteigt, hängt mit vielen Köstlichkeiten zusammen, die nicht nur WOLF PLASTICS Appetit 
auf mehr machen.

Den Kreislauf in Schwung bringen

Den Kreislauf in Schwung bringen

WOLF PLASTICS implementiert ein internes Cradle-to-Cradle-Konzept und hoch qualitativen Produkten aus wiederaufbereiteten Granulaten.

Völlig hin und weg

Völlig hin und weg

Pünktliche Lieferung im stimmigen Design – WOLF PLASTICS macht auf Österreichs Straßen mit eigens gebrandeten Lkws auf sich aufmerksam.

Was mich packt

Was mich packt

„Mich packt aktuell vor allem unsere brandneue Verpackungseinheit: der 580 ml-
Eimer.“ – Mónika Illés, Salesmanagerin

Höhere Ziele

Höhere Ziele

Der Rahmen war mehr als würdig, das Thema allerdings auch überaus bedeutend.

Unser Beitrag zum Klimaschutz

Unser Beitrag zum Klimaschutz

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit seit dem Ende der Eiszeit. Spätestens mit dem klaren und einstimmigen Votum aller 197 Staaten anlässlich der Weltklimakonferenz in Paris ist klar, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, und dass wir ganz dringend die durchschnittliche Erhöhung der Temperatur auf unter 2 Grad begrenzen müssen.

Maximale Anziehungskraft

Maximale Anziehungskraft

In der Lebensmittelindustrie längst eine Selbstverständlichkeit, in der Baustoffbranche zunehmend von Bedeutung: Mit In-Mould-Labelling verschmelzen Kunststoffverpackung und Etikett zu einer nahtlosen, effektvollen Einheit.

Fast schon Fass

Fast schon Fass

Stabil, von großem Füllvolumen, lebensmittelkonform. Der Hobbock von WOLF PLASTICS ist Verpackungs- und Transportlösung in einem – und manchmal sogar noch ein wenig mehr.

Was mich packt

Was mich packt

„Ich bin von den Möglichkeiten des In-Mould-Labelings (IML) gepackt. Ein ums andere Mal begeistert mich, wie damit der Kreativität freier Lauf gelassen werden kann.“ – Oliver Baumgärtel, Key Account & Product Manager

Sicher verpackt in 10.000 m Höhe.

Sicher verpackt in 10.000 m Höhe.

Ein hochspezialisierter, internationaler Chemiekonzern suchte ein neues, extra dichtes Gebinde für seine Pigmentpasten. WOLF PLASTICS sah das als spannende Aufgabe und machte sich an die Entwicklungsarbeit – mit viel Einsatz und großem Erfolg.

Packend muss es sein

Packend muss es sein

Bei Kunststoffverpackungen zuverlässige Qualität liefern – und dabei flexibel die Wünsche der Kunden erfüllen. Darin liegt die große Stärke von Wolf Plastics.
Welches Detailwissen dahinter steckt, und welche Blicke über den eigenen Eimerrand dafür hilfreich sind, ist der Stoff des neuen Magazins PACKEND.

Was mich packt

Was mich packt

„Für mich ist besonders der Umgang mit Mitarbeitern packend. Wie in jedem Unternehmen sind sie auch bei uns der wichtigste Faktor.“ Georg Hirsch, Geschäftsführender Gesellschafter

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