Sicher verpackt in 
10.000 m Höhe.

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Jänner, 2017

Pigmentpasten:
WOLF PLASTICS hält dicht

Ein hochspezialisierter, internationaler Chemiekonzern suchte ein neues, extra dichtes Gebinde für seine Pigmentpasten. WOLF PLASTICS sah das als spannende Aufgabe und machte sich an die Entwicklungsarbeit – mit viel Einsatz und großem Erfolg.

Pigmentpasten sind nur ein Teil der Erzeugnisse des weltweit tätigen Chemiekonzerns. Allerdings ein besonders heikler. Gebraucht werden die Pigmente, um Lacke, Dispersionsfarben oder Kunststoffe einzufärben. Die Herausforderung liegt dabei in den speziellen Eigenschaften der Pigmentpasten: hohe Dichte, schwer und kriechend. Wer derartige Pasten abfüllen und sicher zu seinen Kunden rund um den Erdball bringen will, braucht dafür Gebinde, die höchste Ansprüche erfüllen.

Das Chemieunternehmen suchte nun nach einer neuen, noch besseren Option dafür. Für WOLF PLASTICS eine ideale Gelegenheit, Fachwissen und Forscherdrang unter Beweis zu stellen.

Rund (nicht oval) um die Welt

Die hohe spezifische Dichte von Pigmentpasten stellte schon die zuvor eingesetzten Behälter vor große Herausforderungen. Lange verwendete der Chemiekonzern groß dimensionierte Kunststoffgebinde mit einem Fassungsvermögen von 30 Liter dafür. Die erste Vorgabe an WOLF PLASTICS lautete, ein kleineres Gebinde zu finden. Maximal 25 Kilogramm sollte der künftige Eimer fassen. Kunden des Konzerns hatten sich kleinere Gebinde gewünscht, um den Anfall von Restbeständen zu vermeiden. Weitere Vorgaben waren die Dichtheit des Gebindes sowie dessen Stapelbarkeit. Der unterste Eimer musste ein Gewicht von drei gefüllten über ihm gestapelten Eimern problemlos tragen können.

Basierend darauf begann bei WOLF PLASTICS die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Erst erwog man, ein ovales Gebinde zu verwenden. Aus Logistikgründen entschied man sich dann aber für ein Rundgebinde, um der hohen Exporttätigkeit des Chemiekonzerns Rechnung zu tragen. Transporte mittels Lkw und Schiff stellten keine große Herausforderung dar; anders die Luftfracht: Wie reagiert der gefüllte Eimer auf den Druck, der im Inneren eines Flugzeugs einer Flughöhe von 10.000 Meter herrscht?

Aus der großen Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit entstand die Idee, ein neues Projekt in Auftrag zu geben: ein zu hundert Prozent dichtes Gebinde.

Tests, Tests und noch mehr Tests

WOLF PLASTICS produzierte zunächst aus verschiedenen Rohstoffen einige Probemodelle, die von einem externen Prüfungsinstitut untersucht wurden. Falltests fanden statt: Dabei wurde der gefüllte Eimer seitlich und aus einer Höhe von achtzig Zentimeter fallen gelassen. Wieder und wieder. Der Deckel musste beim Aufprall halten. Außerdem erfolgten Testreihen im Wärmeschrank bei sechzig Grad, um Veränderungen des Gebindematerials bei starken Temperaturschwankungen zu untersuchen.

Die hohe Dichte der Pigmentpaste ließ die Entwicklungsabteilung zunächst den Deckel verstärken und dann auch noch den Standardbügel durch eine stärkere Metallversion ersetzen. Ein Arbeitsschritt mit einer relativ simplen Versuchsanordnung: den gefüllten Eimer aufhängen und warten, ob Deckel und Kunststoff halten. Auch dieser Test wurde bestanden. So wurde das Gebinde noch sicherer und stabiler, um alle Anforderungen zu erfüllen, welche die Dichte des Füllmaterials und der Transport mit sich bringen.

Spannend wurde es noch beim Rütteltest: Farbpigmente erlauben keinen Spielraum innerhalb sonst gültiger Toleranzen. Jeder noch so kleine Spalt zwischen Deckel und Eimer würde ein buntes Durcheinander bedeuten. Also wurde kräftig in alle Richtungen gerüttelt, um bei dem besonders kriechenden Material sicherzustellen, dass wirklich nichts austritt.

Das österreichische WOLF PLASTICS Werk in Kammern ist immer offen dafür, völlig neue Wege zu gehen. Die Umsetzung gemeinsamer Visionen mit Kunden ist dabei eine besondere Leidenschaft, die die hohe Produktqualität erst möglich macht.

Zunächst geschah das im Werk in Kammern, dann gemeinsam mit dem Kunden in einem unabhängigen Institut. So lange, bis klar war: der Deckel hält. Damit ging der Auftrag zur Produktion des neuen Gebindes an WOLF PLASTICS. Die intensive Auseinandersetzung mit den Anforderungen, die hausinternen Tests und die lange Erfahrung in der Produktentwicklung haben dieses Projekt zu einem Erfolg werden lassen.

Das hat auch den Chemiekonzern beeindruckt. Aus der großen Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit entstand die Idee, ein neues Projekt in Auftrag zu geben: ein zu hundert Prozent dichtes Gebinde. Die nächste Herausforderung für WOLF PLASTICS. Spannend und PACKEND zugleich.

Blauer Engel

Wir von WOLF PLASTICS sind stolz darauf, dass eine Vielzahl unserer Kunststoffgebinde diese wichtige Auszeichnung erhalten hat.

Wir haben die richtige Verpackung

Beste Qualität, stetige Weiterentwicklung, soziale und ökologische Verantwortung: Davon handelt dieser Katalog und von den Zielen, die wir uns stecken und teilweise schon erreicht haben. Werfen Sie mit uns einen Blick auf die Welt von WOLF PLASTICS.

Die Welt im Blick

Die Welt ist ständig in Bewegung. In diesem Sinn entwickeln auch wir von WOLF PLASTICS uns und unsere Produkte immer weiter. Wir finden, es ist wichtig, dass Sie erfahren, was unsere Überzeugungen, Hoffnungen und Ziele sind.

Grauer Eimer – Weiße Weste

Dass die Wiedergeburt des Kunststoffs die Zukunft ist und graue Eimer eine weiße Weste bescheren, dafür begeistert man sich bei WOLF PLASTICS schon seit langem.

Einfach sehr gut organisiert

Wie eine neue Organisationsstruktur den Handlungsspielraum vergrößert, Prozesse vereinfacht und Entscheidungswege verkürzt, und was der Kunde davon hat, kann man jetzt am Beispiel von WOLF PLASTICS sehen.

Was mich packt

An der Schnittstelle zwischen Wünschen und Wunscherfüllung kreativ zu sein und messbare Effekte zu erzielen, das findet Monika Thonauer-Stergar, Group Marketing bei WOLF PLASTICS, wirklich „packend“.

Vorteile schmackhaft machen

Dass der Anteil von Kunststoffverpackungen bei Lebensmitteln allgemein weiter ansteigt, hängt mit vielen Köstlichkeiten zusammen, die nicht nur WOLF PLASTICS Appetit 
auf mehr machen.

Den Kreislauf in Schwung bringen

WOLF PLASTICS implementiert ein internes Cradle-to-Cradle-Konzept und hoch qualitativen Produkten aus wiederaufbereiteten Granulaten.

Völlig hin und weg

Pünktliche Lieferung im stimmigen Design – WOLF PLASTICS macht auf Österreichs Straßen mit eigens gebrandeten Lkws auf sich aufmerksam.

Was mich packt

„Mein Beruf hat sehr viel mit Datenmengen zu tun. Das Schöne daran ist, mit diesen Daten zu spielen, sie miteinander zu verknüpfen und damit Prozesse zu unterstützen.“ – Thomas Löffelmann, Group Controller

Was mich packt

„Mich packt aktuell vor allem unsere brandneue Verpackungseinheit: der 580 ml-
Eimer.“ – Mónika Illés, Salesmanagerin

Höhere Ziele

Der Rahmen war mehr als würdig, das Thema allerdings auch überaus bedeutend.

Unser Beitrag zum Klimaschutz

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit seit dem Ende der Eiszeit. Spätestens mit dem klaren und einstimmigen Votum aller 197 Staaten anlässlich der Weltklimakonferenz in Paris ist klar, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, und dass wir ganz dringend die durchschnittliche Erhöhung der Temperatur auf unter 2 Grad begrenzen müssen.

Maximale Anziehungskraft

In der Lebensmittelindustrie längst eine Selbstverständlichkeit, in der Baustoffbranche zunehmend von Bedeutung: Mit In-Mould-Labelling verschmelzen Kunststoffverpackung und Etikett zu einer nahtlosen, effektvollen Einheit.

Fast schon Fass

Stabil, von großem Füllvolumen, lebensmittelkonform. Der Hobbock von WOLF PLASTICS ist Verpackungs- und Transportlösung in einem – und manchmal sogar noch ein wenig mehr.

Was mich packt

„Ich bin von den Möglichkeiten des In-Mould-Labelings (IML) gepackt. Ein ums andere Mal begeistert mich, wie damit der Kreativität freier Lauf gelassen werden kann.“ – Oliver Baumgärtel, Key Account & Product Manager

Packend muss es sein

Bei Kunststoffverpackungen zuverlässige Qualität liefern – und dabei flexibel die Wünsche der Kunden erfüllen. Darin liegt die große Stärke von Wolf Plastics.
Welches Detailwissen dahinter steckt, und welche Blicke über den eigenen Eimerrand dafür hilfreich sind, ist der Stoff des neuen Magazins PACKEND.

Was mich packt

„Für mich ist besonders der Umgang mit Mitarbeitern packend. Wie in jedem Unternehmen sind sie auch bei uns der wichtigste Faktor.“ Georg Hirsch, Geschäftsführender Gesellschafter

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